Die Kleinen, die aus dem Rahmen fallen
Sie gelten als zu klein, entsprechen nicht der Norm und werden somit oft aussortiert. Drillinge, auch als Feldware oder Kleinsortierung bekannt, sind jedoch keineswegs minderwertig. Gerade wegen ihrer geringen Größe sehen sie auf dem Teller attraktiv aus und eignen sich für bestimmte Gerichte sogar besonders gut.
Aussehen und Geschmack
Die Bezeichnung „Drillinge“ ist von der Kartoffelsorte unabhängig und bezieht sich ausschließlich auf die Größensortierung. Längliche Kartoffelsorten müssen 25–35 mm groß sein, um als Drillinge zu gelten, bei runden und ovalen Sorten gilt eine Größe von 25–40 mm. Geschmacklich können Drillinge mit ihren genormten Geschwistern locker mithalten - es gibt also keinen vernünftigen Grund, sie zu entsorgen.
Verwendung
Da Drillinge meist festkochend sind, eignen sie sich besonders als Brat- oder Ofenkartoffeln (zum Beispiel mit Olivenöl und frischem Rosmarin). Ihre Schale ist gewöhnlich recht dünn und kann bei Bioware bedenkenlos mitgegessen werden. Die Garzeit der kleinen Drillinge beträgt nur 10–15 Minuten.
Gesundheitlicher Nutzen
Auch was den Nährstoffgehalt betrifft, sind Drillinge absolut vollwertige Kartoffeln. Sie enthalten reichlich Vitamin C, verschiedene B-Vitamine und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Kartoffeln zählen zu den basischen Lebensmitteln, wirken entschlackend und liefern hochwertige Proteine.
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