Eine gesunde Knolle, ob roh, gedünstet oder gebraten
Manch einer kennt das Gemüse, das gleichzeitig auch als bewährte Gewürz- und Heilpflanze gilt, unter dem altdeutschen Namen Köppernickel. Ursprünglich stammt der Fenchel aus dem südlichen Europa, Westasien und Nordafrika. Bei uns gedeiht er in nachhaltigem Anbau zwischen Juni und Oktober. Als essbare Bestandteile kommen vor allem die zwiebelähnlichen Knollen, seine zart gelben Blüten und der Fenchelsamen zur Verwendung.
Geschmack
Typisch für den Fenchel ist sein spezielles, intensives Aroma, das von den enthaltenen ätherischen Ölen herrührt. Es mischen sich leicht süße und herzhafte Nuancen miteinander. Viele erinnert sein Geschmack an Anis.
Verwendung
Es bleibt eine individuelle Entscheidung, ob Sie die Fenchelknollen roh oder gegart essen. Sie lassen sich wie andere Gemüse dünsten, schmoren, überbacken und sogar füllen. In Salaten ist er eine schmackhafte Zugabe in Form von feinen Streifen oder kleinen Würfeln. Die Samen eignen sich für Tees, Gebäck oder als besondere Würze für Fleischgerichte. Das Grün des Fenchels hacken Sie wie andere Kräuter und nutzen es für Suppen oder Rohkost.
Gesundheitlicher Nutzen
Die Fenchelknolle enthält ein breites Spektrum an ätherischen Ölen. Sie zeigen ihre wohltuende Wirkung insbesondere im Magen-Darm-Bereich und sollen bei Erkältungen, Blasenenzündungen und Husten helfen. Zu den wichtigen Mineralstoffen gehören Magnesium, Kalium und Kalzium. Hinsichtlich des Vitamingehalts ist das Gemüse ein kleines Allroundtalent. Es finden sich ein hoher Anteil an Vitamin C, verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin E und K darin. Außerdem empfiehlt sich der Fenchel für eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise mit ausreichend Ballaststoffen und pflanzlichem Protein.
Anbau
nährstoffreicher Boden
Verfügbarkeit
grün: regional / beige: importiert
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